Normative Erwartungen an nachhaltige Entwicklung als Herausforderung für das Vertragsrecht
JZ 2026, 432-441
Tel.: (+49) 221 / 470 - 1409
E-Mail: christoph.jansen(at)uni-koeln.de
Downloads: CV (DE | EN) | Publikationen
Christoph Jansen studierte Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln sowie an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. 2012 erwarb er dort die Maîtrise en droit sowie den Magister Legum (LL.M. Köln/Paris 1). Nach dem ersten Staatsexamen im Jahr 2014 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Medizinrecht der Universität zu Köln (zugleich Professur für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht). Seine Forschung wurde dabei durch Projektmittel der Fritz Thyssen Stiftung sowie durch ein Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Kassenarztrecht gefördert.
2019 wurde Christoph Jansen mit einer mehrfach ausgezeichneten Arbeit zu Begriff und Bestimmung ärztlicher Behandlungsstandards an der Schnittstelle von Medizin, Ethik, Ökonomie, Haftungsrecht und Sozialrecht promoviert. Während seines anschließenden juristischen Vorbereitungsdienstes absolvierte er unter anderem eine Station bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York City. Nach dem zweiten Staatsexamen 2021 kehrte er an die Universität zu Köln zurück, wo er seither als Akademischer Rat a.Z. und Habilitand forscht und lehrt.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen im deutschen und europäischen Haftungsrecht sowie im Zivilprozessrecht. Im Fokus steht nicht zuletzt das Beweisrecht als Brücke zwischen materiellem Recht und Verfahrensrecht. Christoph Jansen verfügt über ausgewiesene Expertise im Medizin- und Gesundheitsrecht mit Bezügen zum Privat- und Sozialversicherungsrecht. In seiner Forschung verbindet er rechtsdogmatische Analysen und interdisziplinäre Perspektiven. Sein besonderes Interesse gilt den Rechtsfragen der gesellschaftlichen Transformation. Er befasst sich mit den rechtlichen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung, von der Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen bis hin zu einer verantwortungsbewussten Neuausrichtung der modernen Privatrechtsdogmatik. Zudem begleitet er die Modernisierung und insbesondere die Digitalisierung des Zivilprozesses.
JZ 2026, 432-441
NJW 2026, 265-270
MedR 2025, 696-698